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  1. @esteban (heute, 11:21)
    "Dann gibt es noch ein einfaches und effizientes Steuersystem (Flattax) in dem auch jeder seine Steuern zahlt." Wie es nicht geht:... mehr
  2. @lobbyist (heute, 11:17)
    "Was, Mr. White, wird passieren, wenn Griechenland so spart, wie das EU-Diktat es verlangt? " Was wenn Griechenland die Einnahmen den... mehr
  3. @Chomski Sie schreiben BLÖDSINN hoch drei (heute, 10:43)
    "Deutschland hat von Griechenland profitiert " und "Das griechische Volk bezahlt nicht für seine eigenen Schulden. Daher ist ein totaler... mehr
  4. @Lobbyist (heute, 10:28)
    "Manche Journalisten wissen nicht bzw. haben vergessen, dass genau diese Sparpolitik in die Katastrophe geführt hat (Brüning)" Sie sollten bei Gelegenheit... mehr
  5. @wolwul (heute, 08:26)
    "Richtig! Was gehen sie die Schulden an? Sie haben sie nicht verursacht. " Cool. Das Neuverschuldungsverbot pratisch umgesetzt. Wer einer so... mehr

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Chemiker

Interessen/Themen
Bin von Haus aus Chemiker/Verfahrenstechniker. Ich liebe Zahlen, Kenngrößen und damit Korrelationen und Kausalitäten.

Die Mentalität '30 Mrd neue Schulden, aber ein erfolgreiches Haushaltsjahr' läuft mir völlig zuwider. Es verbietet einem niemand aus positiven und negativen Beispielen anderer sowie eigenen Negativerfahrungen zu lernen. Wer nicht nach Fehlern sucht wird keine finden und wer aus gefundenen Fehlern nicht lernt wird diese wiederholen. Ach ja, Beamte mit Ihren Privilegien im allgemeinen (nicht persönlich gemeint) sowie Sozialversicherungsflüchtlinge wie Ärzte, Juristen und Apotheker hab ich gefressen, siehe SGB VI §6.

Nach drei Jahren in den Alpen wieder im Ländle. Nach Auslandserfahrungen in den USA sowie England/Irland und Schweden glaub ich etwas weiter wie 1mm über den Tellerrand geschaut zu haben.

Ich bin ...
zu 120,812% Naturwissenschaftler

Wer mich morgens als erster anspricht, erfährt ...
nichts vor dem ersten Espresso.

Man liebt mich für ...
meinen Whiskeyvorrat.

Man fragt mich besser nicht nach ...
Beamten.

Ich mag ...
Motorradfahren.

Mein größter Wunsch ...
ist, dass wirklich _alle_ armen Harzer einen Volltags-Job bekommen.

Meine Lieblings-Webseite ...

Macht mir einen Termin mit ...
Volker Pispers, einem der ganz wenigen Linken mit Hirn zwischen beiden Ohren.
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Einträge

29.06.2011    
 
Der Arbeitgeber bezahlt zwar auf dem Papier die Hälfte Ihrer Sozialabgaben, aber das gehört zu Ihrer Lohnsumme.

Der Arbeitgeberanteil gehört zum jeweils erzielbaren Gehalt. Er gehört zu den Lohnstückkosten und ist in jeder Kalkulation unter Personalkosten aufgeführt.

Somit arbeiten Lohnempfänger für den Arbeitgeberanteil.

Es ist eine der größten Nebelkerzen des Systems, dass der Arbeitgeberanteil auf den Abrechnungen "vertuscht" wird und überall getönt wird diese Summe zahle der Arbeitgeber.

Würden die Sozialabgaben bei gleichen Personalkosten komplett von den Beschäftigten übernommen würde sich nur eines ändern:
Jeder würde sich über die Verteilung der Gesamtlast im klaren sein...und das ist nicht gewollt.

 
29.06.2011    
 
Doch, ich verstehe das Prinzip.
Mein Rechenbeispiel bezog sich auf einen Beitrag von Kohlrabis und war auch so gekennzeichnet. Die Zahlen waren willkürlich aus der Luft gegriffen.
Wenn Sie sich die Mühe machen die Beiträge zu lesen wird es Ihnen offenbar werden.

Mein Punkt ist eher:

Wir können nicht von gerechter Verteilung der Gesamtlast sprechen und dabei etwa 40% Sozialabgaben, die ab dem ersten Euro voll berechnet werden, außen vor lassen.

 
28.06.2011    
wm2000  
 
Werter "ankur".
Sie stellten heute die Frage: Was passiert mit dem Kindergeld und hatten eine Antwort parat.
Meines Wissens gibt es beim Arbeitslosengeld (nicht Hartz4) Kindergeld. Dies würde beim Ausfall der Einkommenssteuer somit nach ihrer Theorie auch wegfallen. Das würde wieder den Vorschlag von M. Friedmann der negativen Einkommensteuer lösen.
Deshalb wenn Steuervereinfachung dann wirklich einfacher und das geht nur (sozial ausgeglichen) mit diesem Steuer-Transfersystem.
Mit dem wunsch auf eine gute Zeit, WM2000

 
01.06.2011    
 
Ausnahmen bestätigendie Regel

ich formuliere vorsichtiger. Seit den 80er Jahren haben sich die Umsätze der Großkonzerne verzehnfacht, die Gewinne aber verhundertfacht. Die Gründe liegen in der "Shareholder Value-Philosophie".
In der Marktwirtschaft muss man Marktpreise akzeptieren, so ärgerlich sie zuweilen sind, sie begründen die Überlegenheit über die Planwirtschaft.

Was man nicht akzeptieren muss, ist die Tatsache, dass die gigantischen Dividendenzahlungen statt mit 50% nur mit 25% besteuert werden.
P.S.
Was mir bei den Mineralölkonzernen auffiel:
Früher lag der Unterschied zwischen Super und SuperPlus bei 2-4 Pfennig(1 - 2 Cent). Das reichte für die Produktionsmehrkosten und einen (kaufmännisch) "anständigen" Gewinnaufschlag . Heute differieren die Preise der Sorten um 10 Cent (20 Pfennig) und mehr. Die Preisgestaltung ist nicht mehr "kaufmännisch", also anständig, sondern es gilt das Gesetz der Profitmaximierung.
Was aber nicht schlecht sein muss, wenn man die Profite anständig besteuert.

 
04.04.2011    
 
Hallo ankur,
nein, wusste ich nicht. Vielen Dank für die Info.
Neben dem größten Teil, dürfte es aber noch einen kleineren Teil geben.
Und auch der gibt Anlaß zur Beunruhigung. Oder?
Viele Grüße
GS_Treiber

 
31.03.2011    
 
Gewinnverschiebungen und "großzügiges Ausgabenverhalten"
sollte natürlich massiven Einfluss auf die Vorstandsgehälter haben.
Bei international tätigen Konzernen (z.B.Siemens) sollten die Vorstandsgehälter mit dem im Mutterland ausgewiesenen Gewinn korrelieren.

 
30.03.2011    
 
Bin über Ihre Kommentarleiste auf eine Antwort an Schneemoser über mich gestoßen. Als Selbständiger sitze ich zwar auch regelmäßig am Stammtisch, bin dort aber der einzige Linke. Ich habe Schneemoser bewusst nicht geantwortet. Auf seine pauschale Aussage, die Firmen beteiligen die Mitarbeiter am Gewinn habe ich pauschal und unrecherchiert geantwortet, 99,9% tun das nicht. Oder: Bei 1 Million Firmen zahlen vielleicht 1000 Firmen sowas wie Gewinnbeteiligung. Dass Siemens, Porsche etc. dazugehören finde ich als selbstverständlich. Schließlich schütten diese Dax-Elephanten 20, 30 und mehr Milliarden an die Aktionäre aus. Da sind dann 1 oder 2 Milliarden Ausschüttung an die wirklichen Wertschöpfer ein Trostpflaster.
Ich werde erst dann Ruhe geben, wenn es gesetzlich vorgeschrieben wird: Gewinnausschüttungen an Kapital und Arbeit müssen gleich groß sein.
Wenn Sie dann in einem fetten Jahr 50.000 Euro Prämie kassieren freue ich mich mit Ihnen.
Ihr Nick aus der Noris

 
30.03.2011    
 
Ihr Konzept ist schlüssig
bis auf 2 Einwände. Ich würde vor dem okay zu weiteren KKWs folgende Probleme gekärt sehen:
1.) Im Katastrophenfall der Einsatz von unbemannten Drohnen und Hubschraubern mit Robotern und unbemannten Löschfahrzeugen mit Robotern, die Menschen ersetzen. Die Strahlung verbietet m.E. aus ethischen Gründen den Einsatz von Menschen. Dieses Problem müsste ja in den kommenden Jahren lösbar sein.
2.) Tragende Konzepte zur Endlagerung des viele hunderttausend Tonnen betragenden Atommülls. Selbst die Frage der Information einer nachfogenden neuen menschlichen Gesellschaft in z.B. hunderttausend Jahren, wo wir den Müll gelagert haben, konnte bis heute nicht geklärt werden.
Die genannten Probleme sind in vielleicht 20 Jahren lösbar, aber wahrscheinlich sind dann die regenerativen Alternativen zur Energiegewinnung kostengünstiger.
Grüße aus der Noris, Nick.

 
30.03.2011    
 
Sehe ich ähnlich
Nur: Die Folgen der "möglichen" Erderwärmung geben uns Jahre, vielleicht Jahrzehnte Zeit auf den Klimawandel zu reagieren. Im worst case werden riesige Landschaften zu Sahel und Wüste, aber auch riesige Landschaften z.B. in Nordsibierien und Nordkanada zu Kornkammern.
Wenn man heute zurückblickt, dann wundert es eigentlich, dass so wenig Kernschmelzen bisher eintraten. Bei eigentlich lächerlichen Störfällen kann es zum GAU kommen. So hatte der arme Techniker in Tschernobyl nur zwei Hebel zu bedienen. Das Ein- und Ausfahren der Moderationsstäbe und die Kühlwassermenge. Und schon ging seine Abschalt- und Wiederhochfahrübung schief.
Das Unangenehme, wg. der Restwärme gibt es keine Totalabschaltung. Im Katastrophenfall glüht halt ein 100MW-Meiler trotz Notabschaltung mit 20 MW weiter.
Und funktioniert wie in Fukushima dann die zur Kühlung erforderliche Infrastruktur nicht mehr, dann wird selbst ein abgeschalteter Meiler zur Hölle.
Zumal man wegen der Strahlung halt statt 50000 Helfer nur 50 kurzzeitig einsetzen kann. Ich bin mir sicher, in Deutschland hätten die Betreiber genau so hilflos reagiert.

Mein Vorschlag: Nicht hektisch sondern besonnen bis 2021 aus der Atomkraft. Ehrliche, nicht lobbygesteuerte Information z.B. über die norwegischen Wasserspeicher, über das Ausmaß der erforderlichen neuen Fernleitungen (heute wird ja so getan, als hätten wir keine Fernleitungen). Neue Gas - und Kohlekraftwerke nur mit einer CO²-Rückhaltung.
Grüße aus der Noris - Nick

 
29.03.2011    
 
Interessanter Link zu Frank Schirrmacher FAZ

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E02AA44CC26634CBDB7322680CADEA714~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Grüße aus der Noris , Nick

 
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