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03.01.2011
21.04.2007
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  1. sozialstaat (03.01.2011)
    zunächst einmal liegt dem sozialstaat das prinzip der subsidarität zugrunde: selbsthilfe, dann fremdhilfe!!! und dann lag schon immer der profit im... mehr
  2. @nicknoris (15.06.2010)
    es ist ja eine never-ending-story mit ihnen zu diskutieren, um vllt. auf einen gemeinsamen nenner zu kommen ... aber fernab... mehr
  3. @nicknoris (15.06.2010)
    die kulturlandschaft ist nicht so hochsubventioniert, damit frau und herr millionär für kleines geld in die oper gehen können, sondern... mehr
  4. um ein soziales... (19.02.2010)
    um ein soziales deutschland/eu weiterzuerhalten, müssen alle an einen strang ziehen - und in welche richtung gezogen werden muss, ist... mehr
  5. ... und wenn er dann in... (12.01.2010)
    ... und wenn er dann in den knast geht, steht im cd-regel zwischen störkraft und den onkelz 'ne kuschelrock-lp.... mehr

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aus Hamburg

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Einträge

04.04.2010    
 
Forum "Club der Gutmenschen"

http://suedcafe.sueddeutsche.de/tag/clubdergutmenschen

"Hier ist alles bierernst!" ?!?!

An Ostern, wird da nicht sogar die Auferstehung von den Toten gefeiert?

Frohes Fest auch dann wieder.......

B. D.

 
10.07.2009    
 
coffeshop, ja, wann ist der richtige ausstieg? nicht jetzt. nicht heute. nicht morgen. und wenn ich mir die politiker anschaue, die ja alle wiedergewählt werden möchte...

diese ganze diskussion erinnert mich an eugen von böhm-bawerk, welcher schon anfang des jahrhunderts warnte, dass die politische macht nicht gegen die, sondern immer nur innerhalb der ökonomischen wert-, preis- und verteilungsgesetze wirkt und sie nicht aufheben kann.
nach ihrer meinung haben wir also ein nachfrageproblem; ich sage, wir haben ein strukturproblem! dabei lässt sich der langfrisitge, strukturelle entwicklungstrend eines landes durch angebotsseitige theorien erklären und dass die kurzfrisitigen schwankungen um diesen trend nachfrageinduziert sind und sich mit hilfe der keynesianischen theorie gut erklären lässt. staatliche schulden werden zwar zum zwecke der konjunkturbelebung zugelassen, doch zugleich wird die tilgung im boom gefordert (auch der werte historiker aus ihrem gastbeitrag fordert das - irgendwie, irgendwann!!!), um ein überschießen der konjunktur zu verhindern.
für lohnerhöhungen zur konjunkturbelebung sind nur wenige; das hätte nicht einmal keynes selbst vorgeschlagen.

j.

 
10.07.2009    
 
http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-Jetzt-versprechen-sp%E4ter-vergessen/537991.html?mode=print

 
09.07.2009    
 
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/1827714_Kommentar-Danke-China.html

 
05.07.2009    
 
durch die belebung der konsumgüternachfrage läßt sich das wachstum nicht nachhaltig erhöhen, werter coffeshop. sicher, ein bisschen mehr nachfrage läßt die beschäftigung steigen - das wars aber auch schon.
die kostenstruktur der unternehmen relativ zu den preisen, ist die entscheidende größe, die das mittel- und langfrisitige niveau der investitionen erklärt! wenn es nun den anreiz menschen einzustellen jetzt gibt, dann werden zusätzliche werte erzeugt (zusätzliches einkommen). ein - wie ich aus ihren ausführungen zu entnehmende auffassung - prinzipielles nachfragedefizit bei wachsender produktionskapazität ist deshalb nicht möglich. dabei bedingen sich nachfrage und angebot gegenseitig!

wissen sie coffeshop, jeder der bei einer diskussion mit ihnen nicht ihre ausbildung vorweisen kann, kommen sie mit ihren schlauen erkenntnissen; kommt einer daher, der ähnliches vorzuweisen hat, fehlt dem mitforisten auf einmal der realitätssinn... coffeshop, das ist sehr einfach zu durchschauen.

schönen sonntag,
j.

 
04.07.2009    
 
Wollen Sie mich jetzt vergackeiern? Nachfrage erhöht man durch Erhöhung des Angebotes? Auf den anderen Unsinn darf man gar nicht weiter eingehen, der ist so nehben der Spur, dass ich mittlerweile ernsthaft bezweifle, ob Sie jemals eine Universität von innen gesehen haben. Wer nicht einmal den ökonomischen Sonderweg der Kölner Schule und ihrer "Ordnungspolitk" einordnen kann, der hat doch von Tuten und Blasen überhaupt keine Ahnung.

Ich habe übrigens vor gut 20 jahren in freiburg studiert. Das war noch vor der Zeit der jetzigen degenerierten Raffelhülschens und der anderen Komiker die ausschließlich im Auftrag der Finanzwirtschaft ihre Statisitikfälschungen öffentlich vortragen...

 
04.07.2009    
 
nur mal kurz zu ihren ausführungen: eine mangelnde nachfrage nach produkten und dienstleistungen wird mittels kapazitätserhöhungen bestmöglich bekämpft. der anreiz, menschen einzustellen stellt mithin einen zentralen punkt dar. sie vergessen, dass menschen sich auch gedanken über die zukunft machen. konjunkturprogramme stellen da nur ein sehr teures spielzeug der politik dar. der begriff 'rationale erwartung' ist in ihrer schule (???) wohl reichlich unbekannt.
und von welcher internationalen isolation hier die rede ist, bleibt wohl für immer ihr geheimnis. vllt. haben sie ja einpaar seiten, die ich mir durchlesen kann. die frage zu ihrer schule haben sie ebenfalls nicht beantwortet. ich ahne schlimmes. und um dem ganzen die krone aufzusetzen, lenken sie ab.
j.

ps: das thema 'konjunkturprogramm' ist nach meinem wissensstand lehrbuchmäßig abgelaufen ...

 
04.07.2009    
 
Noch etwas.

Am meisten erschreckt mich jedoch, dass Sie offensichtlich noch nicht einmal davon gehört zu haben scheinen, dass es neben den Raffelhülschen, Henkel und Rürupp VWL Plattitüden in unserer Disziplin noch mannigfache andere Ansätze zur Erklärung der Wirtschaftswelt gibt. Das verannlasst mich dann schon dazu, an der Ernsthaftigkeit der deutschen Professoren zu zweifeln, die ja eiogentlich keine Ideologien sondern Theorien vermitteln sollten. Und zwar ein breites Spektrum. Ich fürchte und da bin ich ganz ehrlich, dass die jetzige generation völlig verloren sein wird. Erst die nachfolgende Generation von Jungakademikern wird (hoffentlich) wieder die Freiheit einer ideologiefreien Lehre genießnen können.

 
04.07.2009    
 
Ihre Annahme, Arbeit müsse nur billig genug sein, um genug nachgefragt zu werden, verkennt sowohl die lebenswirklichkeit als auch die Umstände, in denen schon heute in Deutschland gearbeitet wird komplett. ebenso haltlos und mangelhaft sind Ihre Annahmen zur Preisbildung für Arbeit. Am allerbesten ist jedoch, dass Sie noch immer felsenfest davon ausgeneh, wir hätten ein Angebotsproblem. Niemand wird einen Arbeiter einstellen, wenn dessen Arbeitskraft mangels Nachfrage schlicht nicht benötigt wird. Und die Nachfrage verbessern wir nicht durch weiteres Absenken der Lohnquote. Und das, mein Lieber, ist auch der Grund, wieso es all den Staaten, die eine wesentlich höhere Staatsquote als Deutschland haben, viel besser in der Krise bestehen als Deutschland. Nicht zu vergessen natürlich der staatliche beschäftigungssektor, der in Deutschland mit Abstand der niedrigste aller industriestaaten ist. Ihre Thesen die auf Milton Friedmanns Basarökonomie aufbauen, werden mittlerweile in der gesamten ernst zu nehmenden Ökonomie als obsolet betrachtet. Einzig in Deutschland hält sich ein harter Kern ordnungspolitisch verblendeter Ökonomen, die international völlig isoliert dastehen. Das sollten Sie einfach mal zur Kenntnis nehmen. Es wäre sinnvoll, wenn Sie wenigstens begreifen würden, dass wir es hier mit einer massiven Nachfragestörung zu tun haben, die nicht zuletzt auf der verrückten Annahme basiert , dass der Unternehmer seine gewinne wieder in der Privatwirtschaft reinvestieren würde. Das ist nun hinlänglich wiederlegt.

 
03.07.2009    
 
sie erkennen immer noch nicht, dass bezahlen (arbeitgeber zahlt ag-antei) und erwirtschaften (arbeitnehmer erwirtschaftet den kompletten bruttolohn) zwei verschiedene dingen sind, und nicht gleichzusetzen sind.

Ihr Einwurf wäre nur dann von bedeutung, wenn die freigewordenen Bruttolohnsumme dem Arbeitnehmer zur verfügung gestellt würde. Erst und nur dann könnte man von einem deal sprechen. Dies geschieht aber eben nicht. Dieser erwirtschaftete Anteil mehrt einizg den Gewinn des Unternehmens.

 
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