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18.04.2010  wm2000  Warum gibt es bei uns einerseits "sozial Schwache" und andererseits "Aktionäre"?

 
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Die Frage ist heute einfach zu beantworten. Die Kapitalerträge aus dem Umlauf des Geldes werden niedriger Besteuert als leistungsbezogene Arbeit. Durch diese Diskrepanz ergibt sich dass die Hände Arbeit möglichst billig sein soll um die Rendite der DAX Unternehmen zu steigern. Dies geht so weit, dass einige Geldorientierte die ?sozial Schwachen? ausbeuten auch wenn diese das anders sehen, da diese börsennotierten Unternehmen auch die Arbeitsplätze bereitstellen.
Aus ihrem Kommentar vom 16.04.2010 geht für mich hervor, dass Sie der gleichen Meinung wie die DAX Unternehmen sind. Vielleicht ist das nicht der Fall, dann sollten Sie das klarstellen um Missverständnisse zu vermeiden.
Mit dem Wunsch auf bessere Zeiten, wm2000 (früherer Mittelschichtarbeiter 32 Jahre, dann selbstständiger Kleinunternehmer, nach nicht selbst verursachten Unfall Hartz4 Empfänger und jetzt wieder in die Sozialkassen zahlender.

 
18.04.2010  pahlberg  Schnelle Begriffe

 
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Warum gibt es bei uns einerseits "sozial Schwache" und andererseits "Aktionäre"?
Man sollte vielleicht erst einmal nachdenken, und erst dann andere Menschen als "Dummschwätzer" abqualifizieren. Ist aber mühsam - NICHT WAHR?

 
17.04.2010  wm2000  Sozialer Dummschwätzer oder verdrehter Gutmensch?

 
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Aha die Wertschöpfung wird zur Abdeckung der sozial Schwachen erbracht und nicht um die Aktionäre zu befriedigen. Gibt nur der sozial schwache Geld für Hundefutter aus? Wird in Ägypten kein Hund gefüttert? Eine Logik wie in den 70er Jahren von kommunistischen Zellen.
Man kann alles so hindrehen wie man es braucht, ist auch für einen selbst vielleicht OK und vermeidet den Psychiater. Mit dem Wunsch auf bessere Zeiten, wm2000

 
16.04.2010  pahlberg  Sozialer Frieden

 
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Sozial ?Schwache? (*)
Wozu brauchen wir Wertschöpfung? In der Regel, um unsere sozial ?Schwachen? zu ernähren.
Aber: Von dem Geld, das manch so ein sozial ?Schwacher? bei uns für Hundefutter ausgibt, könnte in Ägypten eine sechsköpfige Familie ganz gut leben.
Mai, geht es uns gut ? !

 
16.04.2010  jaaber  Kriegsverwicklung in Afghanistan

 
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Bemerkenswertes Fundstück, vermittelt über "Velence.de" und "fair-play"

Die Trauerrede von Oberstleutnant Sanftleben alias
Georg Schramm in der ZdF-Anstalt am 13. 4. 2010:

"Liebe Angehörigen,

Kameraden, würde ich sagen, als allererstes,

wir alle kennen den Satz: Das erste was im Krieg stirbt ist die Wahrheit. Lassen sie uns deshalb den Krieg draußen halten und bei der Wahrheit bleiben! Der Tod ist der denkbare Abschluss eines soldatischen Arbeitstages.

Diese Männer sind in Ausübung ihres Berufes gestorben. Ihr Tod ist die logische Konsequenz soldatischen Handelns. Auch wenn wir das gerne verdrängen und zur Tarnung merkwürdige Namen erfinden, wie gefallen, verloren, im Feld geblieben, letztlich wird in der Fachliteratur alles gleichbehandelt unter der Rubrik Leichtzielverlust. Wir hier versuchen, dem Tod eines Einzelnen einen Sinn zu geben.

Aber geben wir der Wahrheit die Ehre, liebe Trauergemeinde, ein sterbenswerter Sinn für das, was wir in Afghanistan tun, ist hier nicht mehr erkennbar.

Die Kinder winken nicht mehr, wenn wir auf Patrouille gehen,

die von uns gebauten Schulen sind geschlossen, für jeden von uns erschossenen Zivilisten melden sich zehn Freiwillige bei den Taliban, die mittlerweile vielen schon als das kleinere Übel gelten und selbst der von uns gekaufte Präsident Karssai sieht unsern Abzug lieber heute als morgen.

Wir sind nur noch da und kämpfen, weil wir nicht den Mut haben zuzugeben, dass wir gescheitert sind. Eine Kultur des Scheiterns ist in unserem westlichen Wertekatalog nicht mehr vorgesehen. Vielleicht hat Clausewitz deshalb geschrieben: Nichts ist schwerer als der Rückzug aus einer unhaltbaren Position! Deshalb lassen sie uns mutig sein und das Schwere tun. Lassen sie uns das Kühne wagen, lassen sie uns das Scheitern eingestehen, denn nur wer das Scheitern eingesteht, ist der wirklich Starke!

Und wenn wir dann nach draußen gehen mit diesem Gedanken, dann hat der Tod dieser Männer vielleicht doch noch einen Sinn gehabt."

 
20.08.2009  pahlberg  Neuer Schwung

 
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Hallo Freunde,
irgenwie droht das Südcafe einzuschlafen.
Wäre doch bedauerlich, oder? Schade wäre es, wenn unser Forum zugrunde ginge.
Macht Ihr mit, wenn wir hier einen neuen Schwung zum Schwingen bringen?
Also los Freunde: Eure zu- oder widerstimmenden Texte sind gefragt. Selbst dann , wenn in diesem unseren Lande außer uns kaum noch einer weder lesen oder schreiben kann oder mag..
Gruß PEP
www.peter-pahlberg.de

Also ran an die Aufregung!

 
20.08.2009  charmzou  Das Ausschwitz Retreat

 
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Roshi Glassmann veranstaltet seit 1996 einen internationale Peacemaker Retreat, interkulturell und interreligiös, mit Täter und Opfern. Dies ist eine Veranstaltung zum Heilen von Wunden an einem sehr von Grauen geprägten Ort. Die Schilderungen von Teilnehmer sind bedrückend, aber machen gleichzeitig Mut, Frieden und Heilung von Konflikten ist möglich. Auch dies finde ich ein interessantes Projekt zum Thema Frieden.

http://www.peacemaker-gemeinschaft.de/veranstaltungen/retreats/auschwitz/index.html


 
01.05.2008  bgresser  Ohne Friede wird die Menschheit nicht überleben

 
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Wer Angst vor dem Verlieren hat, wenn er nachgibt, wird es tunlichst vermeiden, einem "Gegner" so viel zu verraten, dass er ihn schätzen lernen kann.
Wer eine Niederlage in Kauf nimmt, wer Zugeständnisse macht, der wird seine Tür für andere öffnen, dass sie Gäste und dann auch Freunde werden können.
Das Risiko, dass wir eingehen, wenn wir uns für andere öffnen, dieses Risiko ist in der Regel eher ein Produkt unserer Phantasien als die Realität. Diese Realität wird sich uns dann offenbaren, wenn wir es wagen, Türen zu Unbekanntem zu öffnen.
Wenn wir auf die "Realitäten" verzichten, die uns unsere Phantasie bietet, wird unser Blick frei für das, was auch noch und trotzdem sein kann.

 
21.10.2007  pahlberg  Nochmal: Frieden!

 
Deliver
Also Freunde,
ich bin ja auch dafür, aber die Geschichte der Menscheheit zeigt, dass friedfertige Völker bislang immeruntergeangen sind.

 
21.10.2007  rack66  zu cuulja vom 15.10.2007

 
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Das, was du angesprochen hast, die "Politiker geh du voran, ich folge dir"/Animateur-Urlaube, lässt sich unter den Schlagworten "Verantwortung abgeben" subsumieren. Es zeichnet den erwachsenen, mündigen Menschen aus, dass er Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Wer Verantwortung für sein Handeln übernimmt, ist gezwungen, über sein Handeln nachzudenken, zu überlegen, was er macht und und warum. Und auch darüber, welche Konsequenzen sein Handeln hat und ob er diese Konsequenzen will und mit ihnen leben kann. Gepaart mit einem sozialen Gewissen muss das verantwortliche Handeln meiner Ansicht nach dazu führen, dass Kriege unmöglich werden.

Es ist aber so viel einfacher, sich aus der Verantwortung zu stehlen und sie anderen überlassen. Erstens muss man nicht so viel denken und zweitens gibt es so ein schönes Gefühl der Sicherheit. Man macht einfach das, was alle anderen machen, bzw. ein Leitmensch vormacht. Dann kann schon nichts schief gehen. Man ist also ADAC-Mitglied, bei der Allianz versichert, kauft Tupperdosen und fährt mit Neckermann in den Urlaub. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn man sich bewusst dazu entscheidet, aber schon, wenn man es nur deshalb macht, weil es alle machen und um nicht näher darüber nachdenken zu müssen.

Nur: wenn die Menschen anfangen, ihr Handeln zu hinterfragen und darüber nachzudenken, dann sind sie schwerer lenkbar und unbequem. Wäre ich argwöhnisch, dann würde ich behaupten, dass solche Menschen gar nicht so sehr gewollt sind. Man kann sie zum Beispiel nicht so einfach mit tumben Einschüchterungsversuchen zu einem "ja" zu Grundrechtsverstümmelungen überzeugen.

Also müssen wir selbst - soweit nicht schon geschehen - anfangen, Verantwortung zu übernehmen und auch, unsere Kinder zu verantwortungsvollen Menschen zu erziehen. Das ist unbequem und mit viel Arbeit verbunden, aber es lohnt sich.

 
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