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16.08.2009  fair-play  unfreiwilliges Kabarett ...

 
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Thorsten Denkler (sueddeutsche.de):

"Herr Heesen, Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat, wie viele andere Minister vor ihm auch, die Erstellung eines Gesetzes an eine externe Anwaltskanzlei übergeben. Sind die Bundesbeamten *dafür* zu *blöd*, oder warum ist das so in Mode gekommen?"

...

Peter Heesen (Chef Beamtenbund):

"Das mag im Einzelfall sein. Aber auch die Bundesregierung weiß, dass diese Anwaltskanzleien nicht von den Aufträgen der öffentlichen Hand leben. Die leben von großen Wirtschaftsunternehmen. Diese Anwälte sind somit auch Interessenvertreter -
und eben nicht so unabhängig wie ein Beamter in einem Ministerium (theor. sein sollte)."

(SZ-Interview @ "Gesetz-Outsourcing")


Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/646/484086/text/


 
14.10.2008  sardiniero  Brief an die SZ-Online Redaktion

 
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Liebe SZ, ich wende mich wegen eines vielleicht aussergewöhnlichen Themas an Sie, genauer gesagt wegen eines Artikels, der NICHT erschienen ist.
Vergangenen Freitag ist im Alter von 77 Jahren der in München ansässige Schauspieler Kurt Weinzierl verstorben. Neben seinen vielfältigen Fernsehauftritten war Kurt Weinzierl u.a. eine prägende Persönlichkeit in der Münchener (Off-)Theater-Szene.
Ich finde es bedauerlich, ja beschämend, dass ich die Nachricht vom Tod dieses Künstlers der FAZ-Online entnehmen muss, sie jedoch der SZ-online Redaktion bis heute keine Zeile wert ist.
Mit freundlichen Grüssen
Sardiniero

 
14.10.2008  sardiniero  Brief an die SZ-Online Redaktion

 
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Liebe SZ, ich wende mich wegen eines vielleicht aussergewöhnlichen Themas an Sie, genauer gesagt wegen eines Artikels, der NICHT erschienen ist.
Vergangenen Freitag ist im Alter von 77 Jahren der in München ansässige Schauspieler Kurt Weinzierl verstorben. Neben seinen vielfältigen Fernsehauftritten war Kurt Weinzierl u.a. eine prägende Persönlichkeit in der Münchener (Off-)Theater-Szene.
Ich finde es bedauerlich, ja beschämend, dass ich die Nachricht vom Tod dieses Künstlers der FAZ-Online entnehmen muss, sie jedoch der SZ-online Redaktion bis heute keine Zeile wert ist.
Mit freundlichen Grüssen
Sardiniero

 
14.10.2008  sardiniero  Brief an die SZ-Online Redaktion

 
Deliver

Liebe SZ, ich wende mich wegen eines vielleicht aussergewöhnlichen Themas an Sie, genauer gesagt wegen eines Artikels, der NICHT erschienen ist.
Vergangenen Freitag ist im Alter von 77 Jahren der in München ansässige Schauspieler Kurt Weinzierl verstorben. Neben seinen vielfältigen Fernsehauftritten war Kurt Weinzierl u.a. eine prägende Persönlichkeit in der Münchener (Off-)Theater-Szene.
Ich finde es bedauerlich, ja beschämend, dass ich die Nachricht vom Tod dieses Künstlers der FAZ-Online entnehmen muss, sie jedoch der SZ-online Redaktion bis heute keine Zeile wert ist.
Mit freundlichen Grüssen
Sardiniero

 
18.10.2007  leicestermowell  Der Eurobbaminsda

 
Anonymous_small
Hey Leude, habbds scho kehrt, ich edzad Eurobbaminsda. Was i da dun soll, des wess ich a no ned so richdig; aba da Günda, also mei neuer Boss had gsacht, erschd amal s'Maul haldn. Noja, hab ich ma gsacht, des muss scho a ganz schee schwera Dschobb sei, wo ana wie ich sei Maul haldn mou. Edzad is mir auch kloar worn, warum nachad die Emililia Müller des so gud gmacht had, weil die is ja von da Frauenunion, und dee Weiba in da CSU kenna des jo berfeggt, also s'Maal haldn menn ich.
Edzad is die ja Wirdschaffdsminisdarin, da hab ich scho übalecht, wieso, aba naja, dann is ma eigfalln, das ja da Huber under unserem alles überrachenden, Cäbbdn Fjudschamäßigen, lichdgestaltigen Minisdapräsi..eeeh Exminisda...quadsch...Minisdapräsidenden meines Herzens ja aa nix zum sachn ghabd hadd und das deszerwegn die Emilia Müller do aa wiedda richdig is.
Ich wolld ja Umweldminisda wern, weil in menna Stadisdigg wor der Schnabbi absoluter Schpitzenreider, was die Zahl der Bresseauftridde und Meldungen anbeland hadd. Gud, do worn a eramal a boar ned so gude Ardiggl dabei, aba haubdsach in der Zeidung sach ich immer.
Aber herrschaffd, edzad wess ich immer noch ned, was so a Eurobbaminisda machn mou...

 
26.09.2007  cmkaiser  Neues aus der Anstalt

 
Anonymous_small
Übrigens gibt es jetzt alle Folgen der ZDF-Sendung "Neues aus der Anstalt" mit Urban Priol und Georg Schramm im Stream auf www.ZDF.de. Gute Sache!

 
25.09.2007  uhlenbaum  Die Ander - geschrieben kurz vor Heiligendamm zu Ehren des Bundesinnensicherheitsministers (1)

 
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Ein Ritt auf dem Bullen,
so wild und ungezühm,
gefahrvoll für alle,
doch die Not drängt voran.

Bedroht von den Ander,
ich geb? keinen Namen,
der Stadt so nah!

Das Tier, das ächzt, das keucht und es schwitzt,
den Geifer vom Maule es um sich spritzt.
Der Reiter, der peitscht es ganz ohne Gnad?
Der Bulle, der brüllt, rennt quer durch die Stadt.

Klagen, Heulen, Jammer, Gestöhn.
Habt ihr die furchtbaren Ander gesehen?
Die Menschen laufen schreiend davon
Doch wer entkommt den Hufen schon?

Eine Schneise des Todes zieht durch die Stadt,
die den Reiter zu ihrem Schutze hat.
Immer härter treibt er das Tier,
im Auge der Blick vor Panik ganz wirr.

So treibt er den Bullen voran und voran,
Kein Mensch ihm letztlich entkommen kann,
Kein Kind bei der Mutter beschützt im Arm
Mit gesenktem Blick und in tiefstem Gram.

Der Griff des Reiters fest im Geschirr,
?Ich lasse die Toten weit hinter mir!?,
Ein Gedanke fügt sich noch weiter hinzu:
?Es leben nur Tote in seliger Ruh??

Er schützt die Menschen in heiliger Stadt,
So dass man keine Lebendige hat,
die jemals die Ander leibhaftig geseh?n
Ihm steigt die Furcht, das darf nie geschehen!

 
25.09.2007  uhlenbaum  Ein kleines Gedicht - geschrieben kurz vor Heiligendamm zu Ehren des Bundesinnensicherheitsministers (2)

 
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Das Mal der Schande am rechten Fleck
Hält er die Ander vom Rande weg
Nicht nur im Schatten, auch bei tobenden Licht,
Sieht man die Körper nur schwach und verwischt..

Gemenge, Geschläge, Getrümmer und Tod,
färben mit Feuer die Landschaften rot.
Jeder, der einfach nur Frieden will
Bekommt ihn ganz sicher in tödlicher Still?.

Die Ander, die Ander, sie sind die Gefahr,
merkt ihr das nicht? Wird?s euch nicht gewahr?
Ich trampel euch nieder ihr dummes Getier,
Wer soll euch schützen, wenn denn nicht wir?

So treibt der Reiter den Bullen voran,
und tötet jeden den er nur kann.
Ihr scheitert zu einfach im Jetzt und Hier,
Wer soll?s denn wissen, wenn nicht wir?

?Habt doch Vertrauen?, ruft er uns zu.
Tötet gleich weiter ein Dutzend im Nu.
Es lebt kaum noch einer in der Stadt
Von des Reiters Gutdünken und Gnad?

Der Bulle, der stürmt immer weiter voran
Auch wenn er keinen mehr finden kann.
Die Stadt ist leer, kein Mensch mehr am Leben,
die Ander bekämpfen ist des Reiters Bestreben.

Jetzt können sie kommen, ganz wüst und leer
Gibt die Stadt keinen Menschen mehr her.
Die Ander, die Ander, die sind keine Gefahr,
denn in der Stadt ist kein Mensch mehr da.

In Stolz und in Freude sehe ich jetzt,
habe ich den Bullen zu Rechten gehetzt.
Zerbrochene Körper, zerrissene Seelen
Der Reiter erfolgreich. Wer kann es verhehlen?

 
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