Kunst
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Abgesehen davon, das "Provokation" ? auch wenn der Begriff wie so viele beklagenswert abgenutzt und ojt missbraucht ist ? meiner Meinung nach leichter zu definieren ist als "Schönheit" oder "'Ästhetik": Du hast Recht, die Frage "was ist Kunst?" ist am Ende unerheblich und unbeantwortbar. Dennoch wird sie erstaunlich oft und immer neu gefragt. Ja, wer sich ein wenig hineinschaut, erkennt Kunst und wird und kann sie bewerten; für sich, und das genügt.
Ist es mit der Definition von Provokation etwas anderes als mit der der Kunst? Was ich für Kunst halte oder für schöne und ästetisch, mag für andere eine unerträgliche Provokation sein, was andere für Kunst oder für schön halten, mag wiederum für mich eine Provokation sein - also: Was Provokation ist und was nicht, kann nicht definiert werden. Somit kann auch kein Anspruch formuliert werden, dass Kunst nicht mehr provokant sein darf.
Was ist eigentlich so wichtig am was ist Kunst? Letztlich geht es doch darum, gute Kunst als solche zu erkennen und zu schätzen. Da kann auch schnell etwas darunter sein, wo ich mir erst einmal überlegen muss, ob ich es jetzt wirklich für Kunst halte oder nicht, oder besser, ob ich es bis gerade eben nicht für Kunst gehalten habe.
Schublade zu. Ja, stimmt schon, bin nicht auf Dich eingegangen ? weil Du ja selbst schreibst, das führe zu ellenlangen Erörterungen. Aber Du bist ja dankenswerterweise auf meine Fragen eingegangen, wenn auch mit der Erkenntnis, dass sie nur kontrovers oder überhaupt nicht zu beantworten sind. Und das gilt ja nicht nur hinsichtlich der Kunst. Andererseits erwarte ich von Kunst doch auch so etwas wie Ästhetik und Schönheit, die "moderne" Obsession, Kunst müsse provozieren, ist ja längst überholt: im Kunstbetrieb lässt sich doch niemand mehr wirklich provozieren; und Politik ist auch nicht vorrangig Aufgabe von Kunst (die sich aber auch nicht ängstlich raushalten muss). Schön, ästhetisch, provozierend, politisch aussagestark, mit aller Gewalt "neu" ? was ist vorrangig? Gibt es überhaupt so einen Vorrang? 13.01.2011 xpeten Das wird nicht funktionieren Maler Hans,  irgendwie bist du auch auf meine Gedanken nicht eingegangen. Aber vielleicht geht es dir ja auch um etwas anderes hier. Es gibt weder eine allgemeingültig zutreffende Definition für "Schön", noch für "Ästhetisch", noch für "was ist Kunst und was nicht". Liegt ausschließlich im Auge des Betrachters und hängt von der jeweiligen, persönlichen Orientierung bzw. Werteskala und natürlich auch vom sozialen Background ab. (zu abstrakt?) Was für den einen schön ist ist für den anderen einfach nur grober Unsinn, oder langweilig, fade, nichtssagend, geschmacklos, provozierend, verletztend, unwirtschaftlich, zu bunt, zu grell, zu teuer, zu undekorativ, zu gradlinig, zu zurückgenommen, zu natürlich, zu sehr aufs Wesentliche reduziert, zu eigenständig, zu weit hergeholt ((so, wenn man das jetzt von schräg hinten beleuchtet und dann wieder nach vorne kommt, könnte es sich bei diesen Attributen unter Umständen um Anhaltspunkte handeln, was Schönheit eventuell (oder doch nicht) ausmachen könnte)) - wieder andere (sicherlich erschreckend viele) würden am liebsten gleich wieder den Scheiterhaufen aufschichten.
Viele Grüße xpeten Sandalen ohne Socken? Wie unästhetisch!!! Es müssen ja nicht weiße Tennissocken sein,die es sowieso nur noch als Klischee gibt.
Aber es gibt meiner Meinung nach niemanden, der nicht überzeugt von seinem Wissen um Schönheit wäre (lassen wir mal "die Ästhetik" als Fach). Das macht es freilich - zugegeben - nicht gerade leichter mit der Definition.
Versucht's mal jemand?
Was ist "schön", also nicht hübsch oder sexy oder in, sondern schlicht und einfach (?) schön? Na? 12.01.2011 xpeten @zirf >Ästhetik< und >was ist Kunst Da könnte man sich in der Tat jetzt ins Zeug legen und ellenlange Definitionen aus dem Hut zaubern. Aber man kann es ja auch mal in Kurzform versuchen: Ästheten wissen genau was Ästhetik ist, die anderen in der Regel nicht. Es ist vermutlich sogar so, dass die es auch gar nicht wissen wollen. Es gibt somit also ein paar Prozent davon und ein paar mehr Prozent hiervon - wie beim Dioxin-Eier-Fressen. Oder beim In-Weißen-Tennissocken-Und-Sandalen-Schaulaufen. Die wollen mit Sicherheit nicht wissen, was Ästhezik bedeutet. Die sitzen lieber ungestört von solch ketzerischen Denkmodellen unterm röhrenden Hirsch und schauen sich Wetten-Das an. Zu >was ist Kunst< später mal was. Viele Grüße xpeten 12.01.2011 maler-hans @ kyparissia Ästhetik-Regeln Das ist schön gesagt mit den Regeln und dem persönlichen Aspekt ? es ist so paradox wie Kunst und Ästhetik sind. Anders ausgedrückt: Natürlich weiß jeder, was schön ist ? nur ist es bei jedem ein bisschen was Anderes und jeden Tag wieder anders. Oder so ... www.atelier-lassloib.de "Hans Magnus Enzensberger: "Meine Lieblings-Flops, gefolgt von einem Ideen-Magazin", Suhrkamp 2010, Preis: 19,90 Euro"
http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/hr2_buch/hr2_buch_20110106.mp3 http://www.hosianum.com/de/ausstellung_von_caravaggio_in_der_scuderie_del_quirinale_03de23612de.htm 06.08.2009 hessea die SZ war wohl noch nie da, sonst wäre sie wohl Kunst In Berlin stellt ein Künstler die SZ aus, er benutzt Bilder aus der Tageszeitung um subtile und witzige Geschichten zu erzählen, aber die Münchner wissen das nicht, wieso?
Ich bin hier neu, aber nachdem ich in Berlin wohne, mich aber trotzdem als Münchnerin fühle war es mir ein Bedürfniss darüber zu schreiben.
Ich beobachte den Künstler schon seit geraumer Zeit, war auch auf seinen letzten Ausstellungen in München, zB jener die in der Galerie SixFriedrichUnger stattgefunden hat - Im Kunstteil der SZ ist darüber nichts zu lesen und so wandert ein weiterer Münchner Künstler nach Berlin aus? Würde mich über ein Feedback auch der SZ freuen.
schauen sie es sich an der Künstler http://www.art-report.com/de/content/manuel-eitner-du-warst-noch-nie-da die Ausstellung http://sakamotocontemporary.com/ WICHTIG eine Auswahl der SZ Bilder http://www.artnet.de/artist/424462446/manuel-eitner.html
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