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03.08.2011  broken_arrow  @ninapril08

 
Deliver
Wie Recht Sie doch gehabt haben!

Leider bekommen Sie's nicht mehr mit, Sie haben sich längst abgemeldet.

Wie viele andere ...

 
19.09.2009  ninapril08  Sie haben sich offenbart

 
Anonymous_small
Als ich mich gerade in einem Nachtrag für einen Schreibfehler entschuldigen wollte, konnte "dieser Beitrag in dieser Form leider nicht veröffentlicht" werden. Hahaha, dadurch ist es ja wohl völlig offensichtlich geworden, dass entweder manche Foren oder manche Foristen generell von jeder Form der Diskussion ausgeschlossen werden sollen. Mit dieser Politik wird sich die SZ von der grössten überregionalen Abo-Zeitung zu einem Münchner Lokalblättchen entwickeln, das keiner mehr lesen will.

 
03.09.2009  estimado  Frage 1 - Könnte mir hier jemand erklären, was in diesem Text gegen AGB bzw. Netiquette verstößt?

 
Deliver
Gestern ist der Beitrag erschienen, aber bald wieder verschwunden, mit Hinweis auf das Obige:
.
?Bei der Empfehlung, Ihre Argumente eher in einem polnischen Diskussionsforum zu präsentieren, war vielleicht ein wenig beißend gemeint, grundsätzlich aber bezweckte etwas anderes.
Natürlich gestehe ich, daß nicht nur die deutsche Seele und das deutsche Selbstbild ab und zu korrekturbedürftig sind. Die polnischen ebenfalls, und zwar umso stärker, daß wir bisher etwas weniger Zeit hatten, um unsere Sünden als ganz freie Menschen aufarbeiten zu können. Daher kann jede kritische Stimme von draußen dazu beitragen, daß wir unsere historischen Mythen etwas schneller durchlüften.
Hier aber hat unser Diskurs vornehmlich das deutsche Publikum, und schon daher ist besser dazu geeignet, die Mängel des deutschen Selbstbildes als die des polnischen zu beseitigen.

Zu (1) Als Pioniere des modernen Genozids in Westeuropa sind gar nicht die Deutschen, sondern die ach sooo eleganten Franzosen anzusehen, die es bereits im 18.Jh. in Vendee praktizieren konnten, einschließlich der durchaus industriellen Kostenrechnung per (Toten)Kopf sowie Verwertung von Leichen als Rohstoffquelle.
Es scheint, so muß jede Revolution aussehen, insbesondere im Namen einer oder anderen schönen Idee, die die Menschheit glücklich machen sollte. Dazu gehören auch alle ?-ismen? inkl. Nationalismen - so stark, daß sie zur Verachtung anderer Menschen führen. Dies gilt sicher ebenfalls für den polnischen Nationalismus. Es bleibt zu hoffen, dieser kann Schritt nach Schritt abgebaut werden.
Zur teilweisen Rechtfertigung dessen aktuellen Standes: Während den Teilungen und darauffolgenden Kriegen, die letzten 2 Jahrhunderten lang also, war es für die Polen ein der wenigen Verteidigungsmittel eigener Identität gegen die immer wieder drohende Russifizierung, Germanisierung usw.
Apropos des 1. Septembers - ich kann verstehen, es war nicht Ihr Hauptziel, uns Polen ausgerechnet an diesem Tage auf die Nerven zu gehen. Uns brüskiert aber leider - und bitte versuchen nun Sie es zu verstehen - nicht nur das, was die Deutschen bzw. Russen direkt an uns adressieren, sondern auch das, was sie in eigenem Kreise denken bzw. reden."

 
12.08.2009  ninapril08  Forenvielfalt

 
Anonymous_small
Eine zwischenzeitliche Antwort von mir ist lustigerweise wieder verschwunden. Ich glaube, die Zeitung kämpft in erster Linie mit ihren technischen Unzulänglichkeiten. Wie dem auch sei, Du hast auf jeden Fall recht mit der tendenziellen Neuausrichtung und dem Hinweis auf weitere Foren im Netz. Das hindert einen ja nicht daran, hier weiterhin mal zu gucken, was so los ist.

 
12.08.2009  theo44  im übrigen

 
Anonymous_small
hat die vergleichsweise freizügige handhabung der sz bei der veröffentlichung von lesermeinungen dazu geführt, daß sich das suedcafé zu einem tummelplatz von nörgelnden, belehrenden und anmaßenden leuten mit zum teil extremistischen meinungen entwickelt hat und oftmals für persönliche beleidigungen und destruktivem streit mißbraucht worden ist. meiner ansicht nach wurde es höchste zeit, daß entsprechende einschränkungen eingeleitet wurden

 
12.08.2009  theo44  nina

 
Anonymous_small
man kann es noch schärfer formulieren: die redaktion kann auf ihrer seite tun und lassen was sie will und braucht sich in keinster weise an den vorstellungen ihrer nutzer zu orientieren. dein eindruck täuscht dich sicher nicht, auch in anderen foren werden erheblich restriktivere eingriffe als früher vorgenommen, meist gegen den protest der betroffenen nutzer. ich vermute, daß es mit der anwendung von qualitätskritereien auch in der lesermeinung zusammenhängt, vielleicht auch mit einer tendenziellen neuausrichtung der zeitungen im internet, bei der seit einiger zeit über kostenpflichtige angebote nachgedacht wird. wenn es dazu kommen sollte, wird es sicher einen noch größeren aufschrei der benutzer geben, weil liebgewonnene freizügigkeiten komplett verschwinden würden

 
12.08.2009  ninapril08  es scheint sich zu verschärfen

 
Anonymous_small
Stimme Dir grundsätzlich zu. Sicher besitzt eine Redaktion das Recht, auf ihrer eigenen Seite eine gewisse Auswahl zu treffen. Ich habe aber den Eindruck, dass die SZ "die Schrauben anzieht". In letzter Zeit kommt es häufig vor, dass ein Beitrag "in dieser Form nicht veröffentlicht " werden kann. Das war vor einiger Zeit noch weit weniger der Fall. Möglicherweise irre ich mich auch, ich glaube aber nicht und ich frage mich: Woran liegt`s?

 
12.08.2009  theo44  2. nachtrag

 
Anonymous_small
daß die reglementierung der leserbeiträge zur abwanderung von nutzern bzw. lesern führen könnte, wird man in kauf nehmen. es ist aber wohl gleichermaßen der fall, daß sich manche leser der kommentare mit grausen abwenden und sich lieber auf seiten aufhalten, auf denen man sich dieser meinungsbildung nicht aussetzen muß

 
12.08.2009  theo44  nachtrag

 
Anonymous_small
der anspruch der sz-redaktion, die inhalte ihrer homepage streng zu reglementieren, ist aus meiner sicht nicht nur nachvollziehbar, sondern auch absolut zu respektieren, weil dieses verfahren einem festgelegten qualitätsmaßstab entspricht. es ist daher verständlich, wenn diese kriterien - welche das auch immer sein mögen - ohne angabe von gründen zur entfernung eines kommentars führen.

letztlich bleibt es jedem leser selbst überlassen, in welchem forum er sich in der digitalen welt bedienen möchte, er wird jedenfalls nicht in seiner meinungsfreiheit eingeschränkt

 
12.08.2009  theo44  tag nina

 
Anonymous_small
grundsätzlich bleibt es der redaktion vorbehalten, welche beiträge - redaktioneller und externer art - veröffentlicht werden, zumal auch die politische tendenz der eigenen artikel im allgemeinen sich innerhalb eines (vereinbarten) spektrums bewegen sollten

im übrigen war es niemals so, daß eine zeitungsredaktion auf eine auswahl der lesermeinungen verzichtet hätte, nur im digitalen zeitalter entsteht der anspruch, alles und jedes ins netz zu stellen. dies ist udn wird ja auch weiterhin möglich sein, nur ist es selbstverständlich, daß auf der homepage einer zeitung weiterhin strenge auswahlkriterien existieren (müssen). hier scheint es sich um maßlosigkeit der jeweiligen nutzer bzw. leser zu handeln, außerdem wird ein kaum erträglicher ideologischer streit um eine angebliche zensur geführt, die ich überhaupt nicht erkennen kann

 
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